02747 Strahwalde - Deutschland

Objektnummer: 18326018
GewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallungGewölbestallung
 10.600 m²
 14
  375.000 EUR
Kaufpreis: 375.000 EUR
Provision: Käuferprovision 5,95 % (inkl. MwSt.) des beurkundeten Kaufpreises.
Zimmer: 14
Haus: Herrenhaus
Bezugsfrei ab: nach Vereinbarung
Zustand der Immobilie: ELIO_DB_SANIERUNGSBEDUERFTIG
Baujahr: 1724
Befeuerung: Gas
Befeuerung: Öl
Energieinformation: Zum Zeitpunkt der Anzeigenerstellung lag kein Energieausweis vor.

Objektbeschreibung

Das Schloß wurde ca. 1724 erbaut, nachdem der Vorgängerbau durch Brand teilweise vernichtet wurde. Nachweislich ist an dem Platz ein altes Rittergut seit dem 13./14. Jahrhundert ansässig.

Es handelt sich um einen Massivbau mit ca. 90 cm dicken Außenmauern und einem originalen Dachtragwerk, das zu den frühesten barocken Mansardendächern in der Oberlausitz gehört. Der Säulenportikus gibt dem Gebäude einen repräsentativen Ausdruck. Im Innern herrscht eine großzügige Raumdisposition. Die Hauptfassade ist nach Süd-West ausgerichtet.

Im Zuge der Umwälzungen nach dem Krieg wurde der Besitz enteignet und das Schloss wurde über Jahrzehnte, bis in das Jahr 2002, als Kindergarten und Hort genutzt. In diesem Zuge wurden folgende Sanierungen durchgeführt:

Fassade geputzt und gestrichen
•Dacheindeckung saniert
•Sämtliche Holzfenster und alle Türen wurden bis auf das Holz entlackt und neu gestrichen
•Dichtungen in die Fenster eingebaut
•Ölzentralheizung und großer Erdtank eingebaut
•Erdgasanschluss gelegt
•Elektroanlage teilweise erneuert
•Sanitäre Anlagen (dem damaligen Verwendungszweck, Kindereinrichtung, entsprechend) erneuert
•Kommunaler Abwasseranschluss wurde in 2004 auf das Grundstück gelegt, Anschlussgebühren sind bezahlt

Die Uhr im Portikus, ein Werk von Georg Richter, einer Berliner Turmuhren Werkstatt um 1920, mit ¼ Stunden Glockenschlag, wird wöchentlich aufgezogen und regelmäßig gepflegt und gewartet.

Die Grundstück zum Schloss erschließt sich in 5800m², mit z. T. altem Baumbestand und besteht aus zwei Flurstücken. Das Grundstück zur Stallungsanlage mit Gewölbe umfasst ca. 4800m². Die Gewölbedecke wird von Granitsäulen gestützt. Diese Stallung steht heute leer und wird nicht genutzt. Angrenzend an die Stallung ist das warscheinlich ehemals Gesindehaus. Das Gebäude ist einsturzgefärdet.

Lage

Das Schloss befindet sich im Kreis Löbau/ Zittau. Landschaftlich im schönen Oberlausitzer Bergland - unweit vom Zittauer Gebirge. Die Anfahrt erfolgt über die A 4 bis Bautzen oder Weißenberg, dann weiter auf Bundesstraße in Richtung Zittau.

Versorgung: Supermärkte in unmittelbarer Nähe
Lage: im Grünen mit weitem Blick in die Landschaft
Lage in der Region:
Große Kreisstadt Löbau 8 km (10min)
Große Kreisstadt Zittau 17 km (20min)
Große Kreisstadt Görlitz 30 km
Schulen: Grundschule im Ortsteil Ruppersdorf, Gymnasium und Förderschule im Ort
Gesundheit: Zähnärzte, Allgemeinmediziner, Gynäkologe, Physiotherapie u.a. in Herrnhut
Kinderbetreuung: Kindertagesstätten und Tagesmütter im Ort

Ausstattung

Bei dem Gebäude handelt es sich um einen zweistöckigen Bau. Im Erdgeschoss befindet sich eine mittig angeordnete Halle mit Treppe, der Salon mit barocker Stuckdecke, auf der Gartenseite befindet sich das Speisezimmer mit zweiflügliger Tür in den Garten.
Ein Durchgang zur ehemaligen Küche und Übergang in einen Anbau mit Sanitäreinrichtungen.

Die mit 45 m² beachtlich große Küche hat zwei Kreuzgewölbe und einer Verbindungstür zum „Gesindetreppenhaus“ von da in einen DDR-Hauswirtschaftsraum, früher sicher einmal anders genutzt, da zum anschließenden ehemaligen Herrenzimmer eine große zweiflügelige Tür vorhanden ist. Vom Herrenzimmer gelangt man wieder in die Eingangshalle.

Über die mittig angeordnete Haupttreppe erreicht man von der Erdgeschosshalle den ersten Stock. Sie teilt sich ab Podest, mit Ausgang zum Garten, nach links und rechts, so dass zwei Treppenläufe in der Halle im 1. OG auftreffen. Unter diesem Podest befindet sich zudem eine von der Erdgeschosshalle abgetrennte Verbindung zwischen Küche und Speisezimmer/ Salon. So dass das Personal ohne die Gesellschaftsräume zu betreten, zwischen Küche/ Keller und Speisezimmer unterwegs sein konnte.

Die zweite Treppe ist aus Granit und die ehemalige „Gesindetreppe“. Sie kann zusätzlich auch von der Halle im EG erreicht werden. Damit können Bewohner, einer eventuellen Einliegerwohnung oder Beschäftigte, über einen Seiteneingang im Nord-Westgiebel, in das Obergeschoss gelangen ohne die Erdgeschosshalle zu betreten.

Im Obergeschoss befindet sich ebenfalls mittig eine Halle mit Ausgang auf den Balkon zwischen den Portikussäulen. Zur Rechten ein Flur sowie das „Gesindetreppenhaus“ mit Treppe auf zum Dachgeschoss und 3 weitere Räume. Zur linken Seite der Halle erschließen sich ein großer und 4 kleine Räume. Die Böden des OG sind mit alten Dielen belegt, die durch Bodenbeläge über Jahrzehnte und bis heute geschützt sind.
Die Schlossdielung in der Halle ist 40 – 45 cm breit.

Unter dem Dach befindet sich eine Mansardenwohnung mit ca. 85 m² (Ausbauzustand DDR-Standard) im Nord-Westlichen Gebäudeteil, ein großer 2-Stöckiger Speicher mit zusätzlichem Ausbaupotenzial. Der Original erhaltene barocke Dachstuhl befindet sich in einem erstaunlich guten Zustand. Das Herz des Herrenhauses, das Uhrwerk schlägt in einem separatem Raum im Dachgeschoß.

Sonstige Angaben

Auf Grund der zurückgehenden Geburtenraten musste die Einrichtung 2002 stillgelegt werden.
Das Schloss steht z. Z. leer, wird jedoch fast täglich durch einen Hausmeister begangen. Park und Rasen werden - im Rahmen des Nötigen - gepflegt

Es wurden diverse Boden- und Deckenöffnungen erstellt, um eventuelle Bauschäden zu dokumentieren. Dabei wurden auch unter der Deckenverkleidung die barocke Verbretterung der ursprünglichen Decke gefunden. Lediglich 2-3 Balkenköpfe müssen angeschuht werden. Ansonsten keine wesentlichen Bauschäden.

Das große, 2-stöckige Dachgeschoss bietet viel zusätzliche Ausbaumöglichkeit. Der originale, barocke Dachstuhl ist in erstaunlich gutem Zustand. Wenngleich es zwei Stellen (unter den Portikus Kehlen) gibt, die alte Feuchtschäden zeigen.

Für alle Fenster der Vorderfront sind neue, noch nicht montierte, Fensterläden aus Holz vorhanden.
Das gesamte Gebäude wurde von einem Fachmann bereits komplett vermessen und es existieren neue und exakte Grundriss- und Schnittpläne. Ein komplettes Planungsprojet zum Umbau zu einem Zweifamilienhaus, bishin zum Bauantrag liegen vor.

Im Heizungskeller wurde eine zugemauerte Tür vorgefunden und geöffnet. Dahinter eine Treppe die in einen Felsenkeller führt. Hier z.T. in Fels gehauene Gewölbe, die nach Aussage von Fachleuten ca. 1000 Jahre alt sein könnten. Ebenfalls dort ein verfüllter Brunnen, vermauerte Steintreppe und ein verschütteter Felsgang, unterirdisch zu den Stallungen des Schlosses führte.

Im Rahmen der ELI - LEADER Förderung ist eine Beantragung einer Förderung zur Sanierung möglich.


Das Gebäude wurde planerisch vermessen und es existieren exakte Bestandspläne sowie ein fertiges Konzept für den Umbau zum Zwei-Familien Hauses.

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